FW6 Infoseite

 

FW6.2
SAL HLG
Top-Competition-Modell

     


FW6

 
Modell:
FW6.2
Spannweite [mm]:
1 440
Streckung:
10,18
Flügelfläche [dm²]:
20,5
Flächenbelastung [g/dm²] :
ab 11,7
Fluggewicht [g]:
ab 250
Profil:
Zone V2

Um den Anforderungen des Wettbewerbs gerecht zu werden, legten wir bei der Auslegung des Modells spezielles Augenmerk auf die Steigerung der Starthöhe. Die Grundideen zu unserem Konzept basieren großteils auf den Theorien von Gerald Taylor.

Mehr technische Infos in unserer Bauanleitung FW6.2 (pdf-Datei 1,3MB, in englischer Sprache)

Infos zur älteren Version findest du in der Bauanleitung FW6 (pdf-Datei 1,4MB)

Unsere Zielsetzung geht u.a. dahin,
- Gewicht trotz Kohleversion zu verringern
-


die Gier-Trägheit zu minimieren, d.h. das Pendeln des Fliegers nach dem Loslassen zu verringern, und
- die Steifigkeit zu maximieren.

Die Umsetzung erfolgte durch:
- Verringerung der Spannweite
-

steifere Bauweise durch Full-Core-Technik und leichteste Kohlegelege
-

asymmetrisches, kleineres und dünneres Seitenleitwerk
- geringerer Rumpfquerschnitt

Als willkommener Nebeneffekt ist der FW6 ausgesprochen kompakt und wendig. Die Kohlebauweise aller Bauteile verspricht überdies eine hohe Langlebigkeit.

 
KONZEPT - "high-starter"
NEU: Ab sofort gibt es die verbesserte Version FW6.2!
Wir haben zahlreiche Rückmeldungen erhalten und einige Verbesserungen eingearbeitet. Weitere Informationen dazu in der nachstehenden Detailbeschreibung.
Geringere Spannweite - warum?
  • Durch die geringere Spannweite wird die Gier-Trägheit verringert (I=mr²). Ergebnis ist die schnellere Stabilisierung des Fliegers in Flugrichtung während der Startphase.
  • Der daraus resultierende Vorteil durch das Mehr an Starthöhe ist ausschlaggebend im Wettbewerb und kann im Rest des Fluges nicht mehr aufgeholt werden. Die bessere Ausgangshöhe ermöglicht das Abfliegen größere Gebiete, um Aufwind zu finden. Dadurch ist die Chance auf Thermik und somit auf einen längeren Flug höher.
  • Im Gegensatz zu höher gestreckten Modellen bietet die geringere Spannweite mehr Profil-Querschnittsfläche des Flügels. Die daraus resultierende höhere Torsionssteifigkeit wirkt sich wiederum positiv auf die Starthöhe aus.
  • Der größere Querschnitt bietet auch Vorteile bei verschiedenen Detaillösungen, wie etwa dem Einbau des Wurfstifts. Durch die Bauhöhe kann bei Verstärkungen an Material gespart werden und das Gesamtgewicht wird somit verringert.
  • Die kleinere Spannweite verbessert die Wendigkeit und daher die Kurbeleigenschaften.
  • Anders als bei hochgestreckten Modellen verfügt der FW6 über tiefere Randbögen, die einen wesentlichen Beitrag für ein gutmütiges Flugverhalten leisten. Einfaches Nachzentrieren und schneller Kurvenwechsel sind ohne merkbaren Höhenverlust möglich.
"Full-Core"-Bauweise mit Rohacell-Kern - warum?

Für unser neues Wettbewerbsmodell weichen wir erstmals von der bewährten Schalenbauweise ab:
Bei dieser Bautechnik wird die Tragfläche komplett mit Rohacell ausgefüllt und nur außen mit Kohlefaser umhüllt.

  • Durch entsprechende Tests konnten wir nachweisen, dass die Torsionssteifigkeit der Tragfläche des FW6 fast doppelt so hoch wie bei vergleichbaren Flächen unseres Vorgängermodells FW5. Mehr Steifigkeit bedeutet, wie schon erwähnt, mehr Starthöhe.
  • Da die Steifigkeit bei dieser Bauweise auf der Ausnutzung des Volumenkörpers basiert, wirkt der Effekt umso besser, je gedrungener der Körper ist, also je geringer gestreckt der Flügel ist. Die Querschnittsfläche wirkt dabei exponential auf das Torsions-Flächenmoment.
  • Das bei der Full-Core-Bauweise das Baumaterial entsprechend dem Volumen und nicht der Oberfläche verteilt ist, begünstigt die Bautechnik mit vollem Kern auch die Massenzentrierung. Massenzentrierung bedeutet weniger Gier-Trägheit und damit schnelleres Stabilisieren des Modells in der Steigphase.
  • Auch die Ruder sind mit vollem Kern ausgestattet und dadurch steifer. Exaktere Steuermanöver, geringeres Verdrehen der Ruder ist das Ergebnis.
  • Bei der Full-Core-Bauweise liegen alle Verstärkungsfasern aus Kohle ganz aussen am Flügelkörper, dort wo sie am wirksamsten sind. Insgesamt benötigt man daher weniger Gewebe und Harz. (Bei der Schalenbauweise liegt ein Teil an der Innenseite des Stützstoffs, was v.a. bei den Rudern von großem Nachteil ist.) (Anmerkung: Die Anlenkung erfolgt beim FW6.2 mit Flächenservos, nicht wie hier gezeigt mit Hebeln und Rumpfservos.)
Profil "Zone V2" - warum?
  • Nach langem Verifizieren kamen wir zu dem Ergebnis, dass dieses Profil in Summe über das gesamte Einsatzspektrum immer noch die beste Lösung ist.
Weitere Details:
  • Weisse Balken auf der Unterseite für optimale Sichtbarkeit.
  • Als Außenhaut verwenden wir 39g bzw. 26g IMS Kohle-Gelege.
  • Die Spaltabdeckungen werden aus Klebeband in eine vorgefertigte Vertiefung geklebt.

  • Alle Scharniere sind als Kevlar-Scharniere ausgeführt.
  • Der Wurfstift sitzt ganz außen am Randbogen. Dadurch wird der Hebelarm beim Drehwurf erhöht.
  • Wir bieten speziell angepasste Wurfstifte für Links- und Rechtshänder.
  • NEU: Die Anlenkung der Querruder erfolgt ab der Version FW6.2 über Flächenservos.
Rumpf
  • Der Rumpfquerschnitt des FW6 ist kleiner als beim Vorgängermodell. Durch den daraus resultierenden geringeren Widerstand in der gesamten Startphase bleibt die Dynamik länger erhalten.
  • Dank der geringeren Massen-Trägheit der Fläche kann auch der Rumpf vorne und hinten kürzer als beim Vorgängermodell ausgeführt werden, was wiederum eine Verringerung der Gier-Trägheit ergibt.
  • Der Rumpf des FW6 wird wie beim FW5 in bewährter Schalenbauweise mit Balsa als Stützstoff hergestellt. Diese Bauweise ermöglicht hohe Festigkeiten.
  • Dazu verwenden wir HM-UD-Kohlefaser für hohe Steifigkeit.
  • Die Aufschiebe-Kabinenhaube bietet Zugriffsmöglichkeit zum Rumpfbrett von beiden Seiten. Der Platz kann so besser ausgenützt werden, der Einbau der Komponenten wird erleichtert.
  • NEU: Bei der Version FW6.2 sind nur die Servos für das Leitwerk am Rumpfbrett positioniert. Davor ist bequem Platz für Akku und Empfänger.
  • NEU: Dadurch kann die 2. Öffnung im Rumpf entfallen und die Rumpfkeule erhält mehr Festigkeit.
  • Das Ballastrohr sitzt hinter dem Servobrett unter der Fläche und ermöglicht auf einfache Weise die Zuladung von bis zu 70g.
  • Die Rumpfspitze ist in Kevlar ausgeführt für einwandfreien Empfang von 2,4 GHz-Anlagen.
  • Der Pylon für das Höhenleitwerk wird in einem Teil mit dem Rumpf gefertigt. Das Pendel-Höhenleitwerk wird mit 2 Nylon-Schrauben montiert.
  • Alle Verschraubungen sind vorgefertigt.
  • NEU: Bei der Version FW6.2 bieten wir ein einzigartiges federbelastetes Kontaktsystem an. Durch das Aufschrauben der Fläche sind die Servos automatisch kontaktiert.
Leitwerk
  • Wir haben uns für ein asymmetrisches Seitenleitwerk entschieden. Bei Piloten mit guter Wurftechnik ist das erste Auspendeln des Modells nach dem Loslassen beim Drehwurf auf Zeitlupen-Analysen deutlich zu sehen, während das anschließende Pendeln in die Gegenrichtung bereits markant abgeschwächt ist. Das asymmetrische Leitwerk wirkt v.a. dem ersten Pendeln entgegen.
  • Mit einer Dicke von 6% ist das Seitenleitwerk deutlich dünner als das des FW5 und ermöglicht aufgrund des geringeren Widerstands höhere Starts.
  • Wegen der geringeren Massenträgheit des Modells kann das Leitwerk kleiner sein und trägt dadurch wiederum zur Verringerung der Massenträgheit bei.

  • Auch die Leitwerke werden in Full-core-Bauweise hergestellt. Die Vorteile wurden bereits bei der Tragfläche erläutert und gelten bei den Leitwerken analog.
  • Als Außenhaut verwenden wir IMS 26g Kohlefasergelege. Erstmals können wir beim FW6 extrem robuste, steife und gleichzeitig gewichtsmäßig attraktive Leitwerke anbieten
  • Die Montage des Seitenleitwerks wird erleichtert durch eine vorgefertigte Aufnahme für das Rumpfrohr.
  • Alle Scharniere sind als Kevlar-Scharniere ausgeführt.
ZUBEHÖR (im Bausatz nicht inkludiert)
4 Stück GP NiMH Akku 35AAAH eignen sich ideal als Stromversorgung.
Schutztaschen für die Tragfläche aus alu-beschichteter Luftpolsterfolie


Bauweise:
Rumpf:
  • Schalenbauweise, mit Balsa als Stützstoff und HM-UD-Kohle bzw. Kevlar in der Rumfpspitze als Außenhaut.
Tragfläche:
  • Full-Core-Bauweise mit Rohacell als Kern und 26g IMS Kohlefaser als Außenhaut
  • HM-CFK-Bänder als Holmgurte / glasbeplanktes Balsa als Holmstege
  • Kevlar-Scharniere
  • Spaltabdeckungen aus Tesa
Leitwerk:
  • Full-Core-Bauweise mit Rohacell als Kern und 26g IMS Kohlefaser als Außenhaut
  • Kevlar-Scharniere

Vorfertigungsgrad:

 

  • Querruder sind ausgeschnitten
  • Spaltabdeckung des Querruderspalts mit Klebeband
  • Tragflächen- und Höhneleitwerksverschraubung vorgefertigt
  • Öffnungen im Rumpf sind ausgeschnitten, Montage des SLW am Rumpf durch Aufnahme vorgefertigt.
  • Kleinteile (Servobrett, Schubstangen, Hebel, Ballast etc.) sind im Bausatz inkludiert
  • CFK-Leitwerk komplett vorgefertigt mit Ausnahme von: Ankleben des Ruder-Hebels und Anlenkung
  • Die Bauanleitung steht als Download von der Homepage zur Verfügung.


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